Mrz

17

2010

Die Mietkaution: gebundenes Kapital für die Mietsache

Abgelegt in Allgemein

Als Mietkaution bezeichnet man umgangssprachlich einen Geldbetrag, welchen der Mieter, dem Vermieter, als Sicherheit für die Deckung der Kosten, für eventuell künftig entstehende Schäden der Mietsache zur Verfügung stellt.



Die Mietsicherheit
Die Mietsicherheit ist ein Betrag in der Höhe von einer, bis maximal drei Monatskaltmieten. Das bedeutet, die Nebenkostenpauschale darf kein Bestandteil der Mietkaution sein. Fällig wird die Zahlung der Mietkaution bei Einzug in die Wohnung.

Der Mieter hat das Recht, diesen Betrag in drei Raten zu begleichen. In den meisten Fällen, wird der Betrag an den Vermieter Überwiesen. Dieser eröffnet dann ein Sparbuch, welches er nicht angreifen darf. Allerdings ist das Geld nicht vor dem Zugriff des Vermieters geschützt.

Was geschieht nach Beendigung des Mieterverhältnisses mit der Kaution?
Die Mietkaution, erhält man nach Beendigung des Mietverhältnisses wieder zurück. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Wohnung in einem guten Zustand an den Vermieter übergeben wird. In manchen Mietverträgen ist festgelegt, in welchem Zustand das Mietobjekt an den Eigentümer zu übergeben ist. Sollten Mietrückstände bestehen, oder Reparaturen nötig sein, für Schäden die der Vermieter verursacht hat, darf der Vermieter die Mietkaution einbehalten und die Kosten für die Reparaturen von der Mietkaution decken. Selbst wenn vertraglich eine Mietsicherheit und der Zeitpunkt der Zahlung festgelegt sind, besteht das Recht der Ratenzahlung.

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